Der Verein Metropolitanraum Zürich engagiert sich mit Projekten in Themenbereichen, die dem Gesamtraum einen erkennbaren Mehrwert bringen und zur Bewältigung aktueller Herausforderungen beitragen. Mit den Kooperationsprogrammen ruft die Metropolitankonferenz dazu auf, Projektideen im Sinne der Vision und Strategie für den Metropolitanraum Zürich einzureichen. Im vierten Kooperationsprogramm rückt die Metropolitankonferenz die Themenschwerpunkte «Positives Innovationsklima» und «Intelligente Nutzung knapper Ressourcen für den Wohn- und Siedlungsraum» in den Fokus. Aus einer zweistufigen, öffentlichen Ausschreibung sind vier neue Kooperationsprojekte hervorgegangen. Sie sollen die Innovationskraft sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Metropolitanraums Zürich stärken und Fragen zur optimalen Nutzung begrenzter Landressourcen klären. Zum Factsheet des Kooperationsprogramms
Zukunftsfähige Gewerbeflächen: dichter und bezahlbar
Der Druck auf Gewerbeflächen im Metropolitanraum Zürich steigt: Durch die Konkurrenz von Wohn-, Büro- und Detailhandelsnutzungen finden insbesondere Handwerksbetriebe und das Kleingewerbe immer schwerer passende Räume – mit direkten Folgen für die Funktionsfähigkeit der Gemeinden und des Metropolitanraums. Das Projekt entwickelt praxisnahe Lösungen für preisgünstige und dichte Gewerbeentwicklungen. Mit konkreten Fallbeispielen aus dem In- und Ausland, Analysen und der Erprobung in ausgewählten «Laborräumen» entstehen umsetzbare Ansätze. Die daraus entwickelte digitale Toolbox bietet Städten und Gemeinden direkt anwendbare Ansätze für Planung, Entwicklung und Umsetzung. Mehr zum Projekt
Gesamtmobilität Schweiz
Das Projekt schafft eine überkantonale Plattform, um Mobilitätsinnovationen im Metropolitanraum Zürich sichtbar zu machen, Akteure zu vernetzen und erfolgreiche Lösungen schneller zu skalieren. Es adressiert die heutige Fragmentierung von Mobilitätsprojekten, reduziert Doppelspurigkeit und fördert die koordinierte Entwicklung von Lösungen über institutionelle und kantonale Grenzen hinweg. Kernbestandteile sind eine digitale Plattform, Innovations-Challenges zu Zukunftsthemen wie autonomem Fahren, Last-Mile-Lösungen und urbaner Logistik sowie ein standardisiertes Kooperationsmodell für Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, Mobilitätsinnovationen effizienter umzusetzen, die Ressourcennutzung zu verbessern und den Metropolitanraum Zürich als führenden Standort für kooperative Mobilitätsinnovation zu stärken. Mehr zum Projekt
Raumkompass
Im Metropolitanraum gibt es zahlreiche Räume in Unternehmen, Gemeinden und öffentlichen Infrastrukturen, die unter- oder wenig genutzt werden. Gleichzeitig suchen Bildungs- und Nachwuchsförderungsorganisationen nach geeigneten, kostengünstigen Lern- und Experimentierorten, um Kindern und Jugendlichen MINT+-Kompetenzen und Future Skills zu vermitteln. Das Problem ist nicht der Mangel an Räumen, sondern fehlende Übersicht, Koordination und Vermittlung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines tragfähigen Matching-Modells zwischen Raumanbietenden und -suchenden. Dieses bildet die Grundlage für die digitale Plattform «Raumkompass». Damit profitieren alle Beteiligten von neuen Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Das Projekt startet bereits mit der Umfrage für Raumanbieter. Mehr zum Projekt
Zukunft Arbeitsplatzgebiete – Logistik, Datenzentren und Recycling ressourceneffizient integrieren
Logistik, Rechenzentren und Recycling sind unverzichtbar für das Funktionieren von Städten und Regionen. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung hat in den letzten Jahren rasant zugenommen und wird auch zukünftig wachsen. Gleichzeitig geraten sie aber zunehmend unter Druck: Die Nutzungen sind meist flächenintensiv, erzeugen geringe Wertschöpfung pro Quadratmeter und sind teils mit erheblichen Emissionen verbunden. Das Projekt untersucht, welchen wirtschaftlichen Mehrwert diese Versorgungsinfrastrukturen bringen und wie sie räumlich effizient und konfliktfrei integriert werden können. Ein GIS-basiertes Analyse-Tool soll Gemeinden und Kantonen dabei unterstützten, Versorgungsfunktionen an den dafür geeigneten Standorten zu sichern. Mehr zum Projekt